» STATEMENTS » Stefan Meier, Mathias Schweikert
  Startseite labern/verkünden: Die christliche Blogosphäre
  ÜBERSICHT | EDITORIAL | TITELSTORY | INTERVIEW | STATEMENTS | ÜBER DIE AUTOREN
Diese Seite empfehlen Als Druckversion öffnen Als PDF herunterladen
  ZURÜCKBLÄTTERN WEITERBLÄTTERN
     
 
Text: Stefan Meier  

Stefan Meier (20) besucht derzeit ein Wirtschaftsgymnasium, das er 2015 mit dem Abitur abschließen wird. Seit 2013 produziert er Kurzfilme, welche bei Jugendgottesdiensten das Thema einleiten. Anfang 2014 hat er einen YouTube-Kanal namens „FunDudes“ gegründet, bei dem er versucht, den Menschen zu zeigen, wie leicht man jede Menge Spaß haben kann.

 
   
Text: Mathias Schweikert  

Mathias Schweikert (20) absolvierte sein Abitur 2013 am Kepler Gymnasium in Freudenstadt. Danach machte er für ein halbes Jahr einen Freiwilligendienst im Dream Center in Los Angeles, wo er vorwiegend mit Obdachlosen arbeitete. Er hat bereits an zahlreichen Filmprojekten in Deutschland und den USA mitgewirkt. Ehrenamtlich engagiert er sich im CVJM und ist im Leitungsteam des EJW Seminars „Life n´ Rhythm“ für Jugendliche. Seit 2014 studiert er Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Stefan Meier und Mathias Schweikert haben am Kurzfilmwettbewerb „1-31“ teilgenommen. Im Sommer 2015 wird ihr Film (UN)SICHTBAR an den Videodays in Köln prämiert.

 
 

 

 

 

„Herr Meier, zusammen mit Mathias Schweikert haben Sie den Film (UN)SICHTBAR beim Wettbewerb 1-31.tv eingereicht. Was hat Sie gereizt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und was möchten Sie mit Ihrem Film erreichen?“

Wir haben uns bereits, bevor wir auf den Wettbewerb gestoßen sind, darüber unterhalten, ob wir vielleicht gemeinsam ein Filmprojekt umsetzten wollen. Der Wettbewerb kam da wie gerufen, weil er ein konkretes Thema vorgab und damit eine Richtung.
Die Möglichkeit, an so etwas mitzumachen war für uns ein echter Glücksfall. Wir hatten eine Menge Spaß, haben viel gelernt und wurden gute Freunde.

Wir haben gemeinsam am Drehbuch gearbeitet und versucht, eine Geschichte zu entwickeln, die möglichst nah an dem ist, was wir Tag für Tag selbst erleben, oder bei anderen beobachten können. Es ging uns darum, ein möglichst ehrliches Bild davon zu zeichnen, wie groß wir den Einfluss von Glaube, Liebe und Hoffnung im Alltag wahrnehmen.
Das Wunderbare an Glaube, Liebe und Hoffnung wird durch Jesus sichtbar, weil er uns nicht nach dem bewertet, was wir machen, sondern danach wer wir sind. Durch ihn bekommen wir eine unbegreifliche Freiheit geschenkt. Das gibt den Begriffen eine neue Dimension:

Hoffnung, die nur auf Menschen setzt, ist wie Glücksspiel, weil Menschen können scheitern, oder uns enttäuschen. Auf Gott ist Verlass.

Für viele ist die Liebe ein Gott, für uns ist Gott Liebe. Menschen lieben mit Bedingungen, Gott liebt bedingungslos.

Der Glaube ist für uns der Schlüssel. Manuel nimmt diesen Schlüssel im Film an und geht durch eine Tür. Durch den Glauben eröffnen sich uns neue Perspektiven.

Wer an Jesus glaubt, für den sind Glaube, Liebe und Hoffnung keine leeren Worte mehr, sondern unveränderliche Tatsachen. In seinem Kreuz vereinen sich die Begriffe zu einem Ganzen. Das ist unser Abschlussbild im Film.

Sind Sie der Meinung, dass große, urchristliche Themen wie Glaube, Liebe, Hoffnung Platz auf YouTube haben und falls ja: warum?

Ein Video ist ein Medium genau wie ein Buch. Und Youtube ist eine Plattform, die man mit einer großen Bibliothek vergleichen kann. Es geht auch hier um Geschichten.

Ob die Verpackung für eine Geschichte nun ein Song, ein Buch, oder ein Video sein soll, ist reine Geschmackssache. Das Tolle an Youtube ist, dass jeder die Möglichkeit hat, Videos hochzuladen und anzuschauen. Man braucht heute keine teure Ausrüstung mehr, um ein potenzielles Millionenpublikum zu erreichen.

Beim Fernsehen werden gerade in den privaten Sendern Inhalte ausgestrahlt, die bewusst inhaltlich nicht in die Tiefe gehen. Das Ziel ist es hier nicht, gute Geschichten für das Publikum zu erzählen, sondern ein Programm zu haben, das möglichst konsumfördernd wirkt, um die Kunden der Sender aus der Werbeindustrie zufriedenzustellen.

Auf YouTube dagegen ist man offen für alle Meinungen und Themen. Hat das Thema Relevanz, wird es auch ein Publikum finden. Glaube, Liebe und Hoffnung haben viel mit der Sinnsuche im Leben zu tun. Solche Themen werden im Fernsehen nur selten gezeigt. Gerade deshalb bietet YouTube eine große Chance sie anzusprechen. Außerdem regt YouTube zum Dialog an. Bewegtbild ist keine kommunikative Einbahnstraße mehr. Über die Kommentarfunktion entstehen Diskussionen. Das schätzen wir sehr.

 

nach oben

     
  ZURÜCKBLÄTTERN WEITERBLÄTTERN
  ÜBERSICHT | EDITORIAL | TITELSTORY | INTERVIEW | STATEMENTS | ÜBER DIE AUTOREN
Diese Seite empfehlen Als Druckversion öffnen Als PDF herunterladen