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Text: Valkyrie Scio  

Valkyrie Scio ist ein Pseudonym, unter diesem Namen veröffentlicht die 16-jährige aus Dortmund ab und an eine Art Hörbücher auf der Plattform YouTube. Zurzeit versucht Valkyrie das Abitur zu meistern und gleichzeitig noch Zeit für ihre Freunde und sonstigen Hobbys zu finden. Das Verfassen von Kurzgeschichten wie auch das Philosophieren mit Freunden zählt zu eben diesen. Frei nach dem Motto: Doors are for people with no imagination; ein Zitat ihres Lieblingsautors Derek Landy.

 
   
 
 

 

 

 

„Valkyrie, du hast fast 3.000 Abonnenten auf YouTube. Wann und warum hast du mit YouTube angefangen und wie hast du es geschafft, so viele Abonnenten zu bekommen?”

Ende 2013 bat mich eine Freundin, eine ihrer Geschichten vorzulesen, weil sie meine Vorlesestimme so liebte. Ich willigte ein, nie mit dem Gedanken, damit einen Kanal auf YouTube zu eröffnen oder gar Videos hochzuladen. Da besagte Freundin nicht in meiner Nähe wohnt, musste ich ihr die Aufnahme anderweitig zukommen lassen. Die Audiodatei war jedoch zu groß, als dass ich sie via Email hätte versenden können. So unterlegte ich ein Bild mit der Audiospur und lud es auf YouTube hoch, damit meine Freundin sich ihre Geschichte anhören konnte.

Im Nachhinein gesehen war es wohl Glück, dass ich vergessen habe, das Video, nachdem sie es sich angehört hatte, wieder zu löschen. So bekam ich auf einmal Kommentare zu dem Video von Usern, dass sie meine Stimme sehr mögen würden und ich doch bitte mehr Videos hochladen soll. So fing das Ganze an.

Ich denke, das ich eine Lücke gefunden habe, die noch nicht besetzt war. Sich Geschichten über Personen, die man mag anzuhören und dabei einfach entspannen zu können, hat Anklang gefunden. So wurden es immer mehr Personen, die mir beim Vorlesen zuhören.

Du hast einen Film beim Wettbewerb 1-31.tv eingereicht: Was hat dich an diesem Wettbewerb zum Thema Glaube, Liebe, Hoffnung gereizt?

Es klang nach einer Herausforderung. In unserer heutigen Gesellschaft  verliert Glaube immer mehr an Wert. Unter uns Jugendlichen findet man nur sehr wenige bis gar niemanden, die von sich behaupten zu glauben. Chyo (meine Kollegin) und ich wurden auf den VideoDays 2014 von einem Teil des 1-31.tv-Teams angesprochen. Zunächst fanden wir die ganze Sache lächerlich, denn wir haben ebenfalls normalerweise nicht viel mit Glaube oder Kirche zu tun. Als wir uns dann jedoch näher mit dem Wettbewerb beschäftigten, fingen wir aus Spaß an zu diskutieren, was wir denn für einen Film dieser Art verwenden könnten. Wir hatten Bedenken überhaupt mitzumachen, uns fehlte der Bezug zu der Thematik, und wir hatten das Gefühl, mit unseren eher anderen Gedankengängen anzuecken. 

Je mehr wir jedoch darüber spaßten, desto mehr nahm unsere Idee Gestalt an, und so setzten wir sie um. Besonders der Begriff "Glaube'' machte uns zu schaffen. Wir wussten, von welcher Organisation dieser Wettbewerb gestaltet wurde und wussten auch, dass unsere Vorstellung sich wahrscheinlich sehr von dieser wie auch von denen der anderen Teilnehmer unterscheiden würde. Dies ließ uns zunächst stocken, den Film einzusenden. Am Ende haben wir es dann doch getan, da es, dachten wir, doch genau eins der Ziele war, unterschiedliche Eindrücke zu bekommen. Es war eine Mischung aus dem Reiz an der Herausforderung, sich mit einem Thema, mit dem man sonst nicht so viel zu tun hat, auseinander zu setzten, wie auch einen Kurzfilm genau zu eben Genanntem zu erstellen, der es wert ist, bei so einem Wettbewerb mitzumachen.

 

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