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Text: Mag. Christian Veith

 

Mag. Christian Veith ist Chefredakteur von ERF Medien Österreich und für die inhaltliche Ausrichtung von "mehr" und auch der - ebenfalls von ERF Medien Ö. produzierten - Radioprogramme zuständig. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt in Wien.

„mehr – Österreichs unabhängiges christliches Magazin“ erschien erstmals im Februar 2008 und wird von ERF Medien Österreich 6x/Jahr publiziert. Die Inhalte richten sich vor allem an spirituell suchende und an christlichen Inhalten interessierte Menschen. Jede Ausgabe steht unter einem anderen Themenschwerpunkt, das aktuelle Heft beleuchtet „Alternative Heilmethoden“. Die Ausgabe Juli/August 2013 ist dem „Luxus“ gewidmet. Zusätzlich gibt es ständige Rubriken in den Bereichen Glaubens- und Lebenshilfe, Menschenportraits, Reportagen (Israel, Christen in Not) und biblische Impulse. Die Auflage beträgt 8000 Stück.
www.erf.at



 
   

Mehr

 

 

 

 

„Herr Veith, Sie sind Chefredakteur des österreichischen Magazins "mehr", das überkonfessionell ausgerichtet ist. Inwiefern unterscheidet sich Ihre Kommunikation zu klassischer, traditioneller Bistumspresse?

Was machen Sie anders als z.B. rein katholische Printmagazine und wie sieht Ihre Leserschaft aus? Worauf achten Sie in Kommunikation und Außenwirkung?“

Die Herausforderung für uns ist es, ein Magazin für spirituell suchende und/oder am christlichen Glauben interessierte Menschen zu konzipieren, das auch für bekennende Christen nicht platt daherkommt. Christliche Glaubensinhalte und Werte sollen als tatsächlich lebbare Alternative (wieder) ins Bewusstsein der vorwiegend österreichischen Leserschaft rücken. Obwohl sich das Gros unserer Leser aktiv zum christlichen Glauben bekennt, fokussieren wir uns mit „mehr“ inhaltlich und sprachlich vor allem auf die oben erstgenannte Zielgruppe. Folgerichtig setzen wir in unseren Artikeln wenig bis kaum christliches Grundwissen voraus und versuchen das typische Frommdeutsch zu vermeiden (wir wollen ja verstanden werden).  Unsere Themen und Texte sind nicht (tages-)aktuell, dafür aber zeitlos und somit doch wieder am Puls der Zeit. Da wir von keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft abhängig sind, genießen wir – anders als Kirchen- oder Gemeindepublikationen - gewisse Freiheiten: Wir sind nicht gezwungen eine von Außen vorgegebene Linie einzuhalten, halten uns aus kirchenpolitischen Diskussionen heraus und sind nicht der Dokumentation von Veranstaltungen verpflichtet (können, ja). Uns geht es um Inhalte des christlichen Glaubens, um Lebens- und Glaubensthemen und deren Umsetzung bzw. Optimierung im Alltag. Wir wollen der Lebens-, Gedanken- und Gefühlswelt unserer Leserinnen und Leser nachspüren – was bewegt sie, macht ihnen Freude, Angst oder Hoffnung – und sie dort abholen, wo sie gerade stehen. Dabei betonen wir weitgehend jene Glaubensgrundlagen, auf die sich die christlichen Konfessionen im Glaubensbekenntnis einigen können. Nicht Abgrenzung zur einen oder anderen Seite ist unsere Sache, sondern die Betonung unserer gemeinsamen Mitte. Dafür statt dagegen.

Wir wollen die Balance schaffen zwischen christlichen Ansprüchen, Werten, Geboten und Verboten und der Lebensrealität jener (natürlich auch Christen), die „versagt“ haben in den Augen der „Guten“. Nicht zum x-ten Mal zu sagen, was sein sollte, sondern was ist und was wir daraus lernen bzw. in Zukunft anders machen können. Das verstehen wir unter authentischem Christsein, das (zu) oft an den Eingängen der Gemeinden und an den Stufen der Kanzeln endet.

Wir wollen den christlichen Glauben mit Tiefgang, fröhlich und lebensbejahend vermitteln. Auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz, nach dem Motto: Ein gestandener Christ steht auch dann noch, wenn er sich selbst auf die Schaufel nimmt.

Das macht uns glaubhaft und sorgt für einen hohen Grad an Identifikation mit unserem Magazin. Unsere Leserschaft bewertet „mehr“ mit über 98% als „sehr gut“ oder „gut“.

Von der Aufmachung her suchen wir die bewusste Abgrenzung zu „typisch christlichen“ Printprodukten. Auf den Punkt gebracht: Ein modernes Layout, das zum Hineinblättern einlädt und dessen christlicher Content nicht auf den ersten Blick sichtbar sein soll. Cover und Heftgestaltung soll uns rein optisch als Lifestyle-Magazin ausweisen. Daher legen wir „mehr“ auch bei Veranstaltungen, in Warteräumen, beim Friseur, in Krankenhäusern oder Altersheimen aus.

Bei einer Umfrage Anfang 2012 setzte sich unsere Leserschaft wie folgt zusammen:

17% Katholiken
33% Protestanten AB und HB
45% Freikirchen
5% Sonstige

 

nach obeN

     
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