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Startseite indoor/outdoor – Warum Events für die Kirche wichtig sind.
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Text: Svend Hartog

 

Svend Hartog, Jahrgang 1962, ist diplomierter Betriebswirt für den Bereich Logistik und Supply Chain Management. Er arbeitet seit 2011 als operativer Geschäftsführer bei einem der größten Anbieter Deutschlands für Komplettlösungen in den Bereichen Kundendialog, Warenhandling und Zahlungsmanagement - der Baur Fulfillment Solutions GmbH in Burgkunstadt in Oberfranken. Er ist für die Bereiche Logistik, IT sowie Sales und Marketing verantwortlich.


 
   

 

 

 

„Was kann Kirche von der offensiven Vorgehensweise eines Spezialisten für Kundendialog und Call-Center lernen, um Gläubige zu gewinnen?“

Unseren Erfolg macht nicht nur offensives Vorgehen aus, sondern vielmehr Flexibilität, Erfahrung und der individuelle Umgang mit den Kunden unserer Mandanten. Im Mittelpunkt unserer Dienstleistungen steht (großgeschrieben!) der KUNDE mit seinen Wünschen und Vorstellungen. Wenn wir vom Call-Center-Geschäft sprechen, handelt es sich dabei um den Dialog mit den Endkunden unserer Partner.

Weil der Kunde für uns so wichtig ist, wissen wir seine freie Entscheidung zu schätzen. Deshalb setzen wir auf Überzeugung. Wie wollen die Kunden mit Produkten unserer Geschäftspartner begeistern. Wir bauen eine Brücke vom Produkt zum Verbraucher, indem wir das Produkt durch multimediale Werbung bekannt machen. Somit wird das Interesse zum Produkt geweckt, was automatisch Nutzen erzeugt. Erst dann kommt die Zeit zu entscheiden: Will ich das Produkt wirklich? Was mache ich damit? Wie profitiere ich in meinem Leben davon? Kann ich mich mit der Marke identifizieren?

Der nächste Schritt ist die sogenannte Kundenbindung. Das heißt, wir überlegen uns im Vorfeld, womit wir die Kundenzufriedenheit erhöhen können. Hier agieren wir proaktiv und empfehlen neue Produkte, die der Kunde als guten Service empfindet. Trotz dieser Proaktivität handeln wir ungezwungen und üben keinen Druck aus.

Ein weiterer Punkt ist die Kundenrückgewinnung. Auch verlorene Kunde, Kündiger und passive Kunden unserer Mandanten sind für uns nie passé. Wir hinterfragen die Gründe und versuchen darauf individuell einzugehen. Wir wollen vertrauensvoll mit dem Kunden sprechen und seine Motivation verstehen. Der telefonische Kontakt hat, meines Erachtens, einen Vorteil. Trotz physischer Distanz entsteht im telefonischen Dialog eine gewisse Nähe, gleichzeitig wird aber die Privatsphäre geschützt und die nonverbale Information ausgeschlossen.

Die Kirche macht in dieser Richtung bereits ähnliche Schritte, wie beispielsweise Seelsorgehotline oder Lebensberatung. Ob die Businessregeln für den Umgang mit Kunden auf eine religiöse Institution übertragbar sind, ist eine spannende Frage. Wir würden uns freuen, wenn unser Know-how im Kundendialog als Vorbild für eine kirchliche Gemeinschaft dienen kann.

 

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