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banal/erhaben – Warum wir Rituale brauchen.
Die achte Ausgabe von sinnstiftermag
Rituale, so hat einmal der Berliner Medientheoretiker Norbert Bolz gesagt, sind die Inseln des Vertrauens im postmodernen Schiffbruch der Unmittelbarkeit. Rituale sind Räume, in denen wir uns auf das vorbereiten, was jenseits dieser Räume liegt. Rituale fügen der Welt nichts Neues hinzu, sondern gestalten, ja: kultivieren das Bekannte.
Darum sind Rituale unverzichtbar. Gerade zum Jahresende hin versammeln wir uns in großen und emotionalen Ritualen: Advent, Weihnachten, Jahresabschluss, Jahresbeginn. Rituale sind dabei mehr als Routinen. Wer sie pflegt, wird von ihnen beschützt.
Grund genug, ein wenig mehr über Rituale nachzudenken. In dieser Ausgabe sprechen wir mit Dorothee Echter. Sie coacht Top-Manager, und geht dabei davon aus, dass die Qualität der Unternehmensrituale wichtiger ist als die Qualität des Spitzenpersonals. Was meint sie damit? Lesen Sie’s nach!
Außerdem: Eine Theologin erklärt, was sie an Ritualen schätzt. Sie treffen einen Trauerbegleiter, einen Tai-Chi-Trainer, eine Pfarrerin, einen Fanbeauftragten, eine Kindergärtnerin. Was kennzeichnet Rituale im Judentum, welche Rituale begehen Menschen auf dem Friedhof?
Genießen Sie die Texte.
Ihre sinnstiftermag-Redaktion
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