Startseite Ausgabe 06 | offen - heimlich - Wie kommuniziert man heute Liebe?
   
 
Text: Niklas Dörr
 
Niklas Dörr,ist Vorstand bei der Fleurop AG in Berlin. In der Welt am Sonntag sagte er im September 2008: "Ich wollte nie ein Rädchen in einem großen Getriebe sein und dann - ob ich mich drehe oder nicht - interessiert das keinen Menschen. Ich möchte etwas bewegen können." Niklas Dörr hat BWL studiert und ist seit 18 Jahren bei Fleurop.
 
   
 

„Menschen, die sich lieben, schenken sich Blumen. Wer kennt sich da besser aus als Sie? Was haben Ihrer professionellen Erfahrung nach Blumen mit Liebe zu tun?“

Emotionen und Leidenschaft in Worte zu übersetzen, das können wohl nur die großen Dichter und Denker. Gut ist es, wenn es Dinge gibt, die zwischen den Gefühlen und dem Verstand vermitteln. Blumen tun dies bereits seit Jahrtausenden und in nahezu allen Kulturen gelten sie als Zeichen für Liebe, Freundschaft oder Wertschätzung.    

Früher war das sogar noch viel intensiver als heute. Damals hatten Liebende noch nicht die Möglichkeit, sich ungezwungen zu treffen. Deswegen brachten sie ihre Geständnisse und Wünsche, ihre Bitten oder auch Klagen mit Blumen zum Ausdruck. Die Blumen waren dabei der Code für  das, was man sagen oder fragen wollte, aber nicht auszusprechen wagte. Im Prinzip ist das heute  noch genauso. Noch immer spricht niemand besser und schöner die Sprache der Liebe als Blumen.

Ob "Ich liebe Dich", "Verzeih mir" oder "Danke" – mit Hilfe von Blumen lässt sich vieles  leichter sagen und wird vom Gegenüber zudem auch noch verstanden! Ich glaube, dass die Bedeutung von Blumen in der Kommunikation zukünftig sogar noch zunehmen wird. Denn im Gegensatz zu den unpersönlichen und schnelllebigen Kommunikationsmitteln wie SMS oder eMail wird eine durch Fleurop übermittelte Nachricht immer als etwas  Besonderes wahrgenommen werden.

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